thea moeller
chance of some spray

funken, fiktionen von gegenwärtigkeit, ihrer gestaltbarkeit, potentialität, offenheit..
intuitives handeln geht dem denken voraus , unterwandert festlegungen,
durchdringungen mit dimensionen vor den unterscheidungen, durchläßigkeiten
einer verändernden, die abgrenzungen der begriffe zersetzenden kraft.
zu den primären strukturen des raumes, zwischen halten und loslassen,
konstituiert die skulptur temporäre konstellationen emanzipatorischer bewegungen –
was steht von selbst? auf der spitze?
ein eigenes vokabular etablieren, gegenstände als ding und zeichen aus ihren
funktionalen zuschreibungen herausgesprengt, wie mittel der malerei auf den raum
übertragen, die gleichungen verschieben.
statt von einer unhaltbaren position zu einer anderen unhaltbaren position,
rechtfertigungen auf der selben ebene zu suchen, durchzustoßen.
lernen durch vorwärtsgehen, überfliegt sich selbst, dreht das plateau, alter ego?
besser sehen lernen durch schreiben..sätze die stehenbleiben können.
ästhetische praxis als produktion von wissen verstanden.
pferde durch eine manege treiben..ambivalenzen fundamentaler eingespanntheit..
freiheit zu sich selbst wie zu einem noch unbekannten anderen,
entdeckungen, befreiungen unseres wollens,
aus intensitäten eigener erfahrung werden akte der selbstbestimmung,
sich selbst vorweg, entscheidungen sichtbar gemacht, kristallisieren sich
in bezügen zum umfeld, stimmigkeiten, widerständigkeiten, in der reflektion
anfänge einer entwicklung zu einer selbstorganisierten konzeptuellen praxis..
selbstvergewisserungen unseres verhältnisses zur welt - seinem werden –
wir wollen es sehen, staunen..spray is present..
harald anderle

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